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Pastellkreide

Die Verwendung von Pastellkreiden geht zurück bis in das späte 15. Jahrhundert. Zu Beginn standen nur die Farben Schwarz, Weiß und Rot zur Verfügung. Michelangelo und Raffael setzten Pastellkreiden für ihre Skizzen (Strichzeichnungen) ein. Die Hochblüte der Pastellmalerei lag im 17. und 18. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde die Pastellmalerei vor allem in der Porträtmalerei genutzt, da die samtig-matte Oberfläche der Bilder den Porträts eine ganz besondere Leuchtkraft gibt.

Pastellkreide:

Bei der Herstellung der Pastellkreiden wird den Pigmenten Bindemittel hinzugefügt, damit man sie in eine Stiftform pressen kann. Als Bindemittel werden unter anderem Kaolin, Harze und weitere Stoffe benutzt. Die genaue Zusammensetzung der Bindemittel geben die heutigen Hersteller nicht bekannt. Zumindest in früheren Zeiten wurden auch Haferschleim, Leim, Gelatine, Gummi arabicum, Tragantgummi, Emulsionen, Seifenwasser oder abgerahmte Milch, Honig und Kandiszucker den Stiften beigemengt. Neben den normalerweise durch organische Bestandteile gebundenen Pastellkreiden (siehe oben) gibt es auch pastellige Silikat-Kreiden, welche nach einer Fixierung mit Wasserglas dauerhafte Pastellzeichnungen auch im Außenbereich erlauben. Je nach verwendetem Bindemittel sind die Pastelle mehr oder weniger weich. So können die Kreiden für verschiedene Zwecke verwendet werden, etwa härtere Kreiden mit rechteckigem Querschnitt für eher graphische Arbeiten. Einige Kreidehersteller geben nur so wenig Bindemittel bei, dass die Kreiden gerade zusammenhalten, bei der Berührung mit dem Papier zerfällt die Kreide dann sofort in die staubigen Pigmente. Mittlerweile werden weiche Pastelle auch in Stiftform mit Holzmantel angeboten. Diese können wie andere Stifte zum Zeichnen verwendet werden, der Farbauftrag lässt sich dann auch mit dem Finger verwischen.

Ölpastelle:

Bei Ölpastellen werden die Pigmente mit Mineralwachsen, Bienenwachs, Mohnöl und anderen Bindemitteln versetzt. Dadurch ergibt sich eine feste Konsistenz, beim Auftrag kann die Farbe cremig sein. Die Farben sind nicht wasserlöslich und schlecht mischbar. Ölpastelle haften auch auf glattem Papier.

 

Der ganze Artikel ist auf Wikipedia Pastellmalerei nachzulesen 



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